biohof katzenhalde

fleisch vom feinsten

 

Unsere Tiere

Rinder und Geissen halten wir als Nutztiere. Beide Arten halten wir je in einer "Grossfamilie", vergleichbar mit einer kleinen Herde von Wildtieren. Der Stier und der Geissbock teilen sich die Weiden mit den Mutterkühen und -ziegen und ihrem Nachwuchs, den Kälbern und Gitzi. 



Unsere Geissenherde lebt von Frühling bis Spätherbst in Naturschutzgebieten, meist ehemaligen Kiesguben, die heute einen Lebensraum für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten bieten. Die Geissen verhindern, indem sie Brombeertriebe sowie Laub und Rinde von Bäumen und Sträuchern fressen, die erneute Verbuschung der Flächen und sorgen dafür, dass lichtbedürftige Reptilien und Amphibien nicht wieder abwandern. Von dieser Art der Beweidung profitieren alle Beteiligten: Wir können hochwertiges Fleisch produzieren, die Geissen finden ihr bevorzugtes Futter und können ihren natürlichen Bewegungsdrang an den steilen Wänden der Kiesgruben voll auszuleben. Zudem treten dadurch, dass die Flächen nur einmal jährlich beweidet werden, bei den Geissen weniger Parasiten auf. Nicht zuletzt kommt den Standortgemeinden der Naturschutzgebiete diese Art der Bewirtschaftung deutlich günstiger zu stehen, als wenn sie Zivilschützer oder Forstwarte mit Maschinen zum Kurzhalten der Vegetation anstellen müssten. Im Spätherbst werden die überzähligen Junggeissen jeweils geschlachtet und als Frischfleisch verkauft oder zu Rohesswürsten verarbeitet. Das feinfaserige Geissenfleisch ist ausserordentlich zart und enthält nur wenig Fett und Cholesterin. 

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